Die Liste für Kurzfristmaßnahmen für Energieeinsparung und Energiesubstitution unterstützt Unternehmen aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistungssektor dabei, ihren Energieverbrauch zu senken. Angesichts steigender Preise und einer angespannten Versorgungslage hat die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke eine praxisnahe Sammlung gering-investiver und organisatorischer Maßnahmen zusammengestellt, die sich mit wenig Aufwand umsetzen lassen.
Das Online-Tool richtet sich an Unternehmen, die kurzfristig und wirksam Energie sparen und zugleich ihre Resilienz gegenüber Preisschwankungen erhöhen möchten. Die vorgestellten Maßnahmen sind kategorisiert und ermöglichen eine schnelle Orientierung je nach betrieblichen Gegebenheiten.
Inhalte:
- Organisatorisch personen-orientierte Maßnahmen:
Ziel ist es, durch die Sensibilisierung und Motivation von Mitarbeitenden Verhaltensänderungen zu fördern, etwa durch angepasste Heiz- und Lüftungsgewohnheiten, bewussten Geräteeinsatz oder Abschaltregelungen. - Organisatorisch technisch-orientierte Maßnahmen:
Technische Anpassungen, die keine größeren Investitionen erfordern, etwa die Reduktion von Standby-Verlusten, die Optimierung von Betriebszeiten energieintensiver Anlagen oder die bedarfsgerechte Regelung von Beleuchtung und Raumklima. - Gering-investive Maßnahmen (unter ca. 1.000 Euro):
Konkrete Handlungsempfehlungen wie das Nachrüsten effizienter Thermostatventile, das Abdichten von Druckluftleckagen oder die Optimierung bestehender Heiz- und Kühlsysteme – mit dem Ziel, Einsparungen schnell und kostengünstig zu realisieren.
Zielgruppe:
Die Maßnahmenliste richtet sich an kleine, mittlere und große Unternehmen, die sofortige Schritte zur Energieeinsparung ergreifen wollen – unabhängig vom bisherigen Stand ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.
Das Tool ist kostenfrei nutzbar und bietet eine kompakte Orientierung für erste, wirkungsvolle Maßnahmen im betrieblichen Energiemanagement.